In verschiedenen Bereichen hat er seine skulpturale Praxis konzeptionellen Risiken ausgesetzt, indem er auf wissenschaftliche Metaphern zurückgegriffen und diese in allen Arbeitsphasen weiterentwickelt hat. Gleichzeitig hat er – im Einklang mit wissenschaftlicher Ethik – Fehler akzeptiert, einzelne Theorien hinterfragt und einen offenen Prozess durchlaufen, aus dem er mit deutlich mehr Erkenntnissen hervorging, als er zu Beginn hatte. In den veröffentlichten Beispielen seiner Arbeit wird Wissenschaft auf unterschiedliche Weise thematisiert und jeweils verschieden ‚genutzt‘, sodass sich fortlaufend neue Bedeutungen entfalten. Der Katalog greift Elemente seiner künstlerischen Praxis auf und spiegelt sie subtil wider – etwa im Materialkontrast: innen Naturpapier, außen silber gestrichenes Leinenpapier.